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Bau der Voliere 

Um es einmal mit den unsterblichen Worten des großen Emil Zatopek zu sagen:”Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft!” Unsere Fischis haben einen eigenen Teich, laufen tun wir mit unseren Hunden genug, also sollen unsere Vögel auch fliegen können. Im Winter ist das komfortabel, netto elf Meter lang ist sonst kaum ein Papgeienkäfig. Aber im Sommer? Die Schildis dürfen auf die Wiese, also dürfen auch die Piepsa in’s Freie. Und das sieht so aus:

Da steht schon einmal der Holzrahmen auf dem Betonfundament. Dieses Fundament reicht einen dreiviertel Meter in den Boden, auf Detailaufnahmen eines Betonstreifens kann man wohl verzichten? Viel wichtiger ist es, die freitragende Konstruktion und die dichte Rückwand auf der Nordseite zu sehen. Aus Holz, damit das Gitter ( 16x16 Millimeter Maschenweite, geschweißt und verzinkt ) einfach mit “U-Hakerln” annageln kann - mehr darüber später.

Auf das bin ich ja ganz besonders stolz. Schleuse und Wetterschutz in einer konstruktiven Einheit. Dadurch bekommt der Rahmen die notwendige Stabilität und die Piepsa und ihre Kistchen den wirksamen Wetterschutz. Die Schleuse ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn die kleinen Flattermänner sind zwanzig mal so zahlreich und mindesten fünfmal schneller als wir tolpatschigen Menschen.

Das ist eine Detailabbildung der Konstruktion. Das angenagelte Gitter wird in den Bereichen der Stöße mit angeschraubten Dachlatten überdeckt. Das verbesssert einerseits die Optik und erhöht die Stabilität des ganzen Aufbaues, da der Rahmen aus Staffeln noch zusätzlich zu den Metallwinkeln und Schrauben untereinander verbunden wird. Auch die Belastbarkeit ( Schneelast etc. ) wird durch diese Konstruktione erhöht, denn statt 50x80 mm beträgt der Querschnitt der Träger jetzt 50x105 mm.

 

Das ist der fertige Schutzbereich. Die Kästchen stehen auf einem Brett, gesichert durch eine Leiste. Dadurch können wir leicht in den Kästen Nachschau halten und die Schlafkästen sind vor dem Absturz gesichert. Man kann auf diesem Bild auch erkennen, dass die Fugen der Rückwand mit “Schwartlingen” verkleidet ist. Diese “Schwartlinge” sind eigentlich Abfall aus der Holzsägerei, machen aber in unserem Anwendungsfall ein nettes, natürliches Bild und schließen die Fugen zwischen den Brettern.

 

Und da jetzt die Voliere mehr oder weniger fertiggestellt ist, können auch unsere “Piepsa” zufrieden sein. Was hier zu sehen ist, sind zwar nicht alle unsere Vögelchen, aber ein repräsentativer Querschnitt usnerere Volierenbewohner. Denn bis zum heutigen Tag habe ich es nicht geschafft, alle unserer Vögel auf ein Bild zu bekommen, mindesten zwei von ihnen zwei fehlen immer!