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Im Frühjahr 2006 ist wieder ein Italienaufenthalt geplant, diesmal aber in den westlichen Teil Oberitaliens. Ganz richtig, das ist jenes Habitat in dem die heute schon so seltene Testudo hermanni hermanni vorkommt. Zwar haben wir unseren Angelo wenn wir die Westrasse studieren wollen, aber “wilde” Griechen zu sehen ...... Unsere vage Hoffnung, S childkröten in freier Wildbahn beobachten zu können wird sich wohl nicht erfüllen, aber die Internationale Carapax Organisation betreibt bei Massa Marittima in der Toscana einen riesigen und streng wissenschaftlich geleiteten Schildkrötenpark. Besonders sind wir an dem dort laufenden Zucht- und Auswilderungsprogramm für Sporenschildkröten interessiert. Die Genetiker sind dabei darauf gekommen, dass es offenkundig zwei Varietäten der Sulcata gibt. Vielleicht sogar zwei Rassen?
Des weiteren betreibt dieses Center eine große Auffangstation mit mehreren Teichen für die ach so beliebten Rotwangenschmuckschildkröten . Denn durch das Aussetzen dieser Amerikaner, welche ja sehr schnell zu groß für das Aquarium werden, geschieht es leider schon überall in Europa, dass unsere einzige einheimische Schildiart, die Europäische Sumpfschildkröte ( Emys orbicularis ) in ihren angestammten Vorkommen gefährdet ist. Und deshalb züchten sie darüber hinaus dort Europäische Sumpfschildkröten - erfolgreich. Und die Kultur, auch die Esskultur, darf auch nicht zu kurz kommen. Parma mit seinem berühmten Schinken muss unbedingt besucht werden. Auch Pisa mit dem Schiefen Turm und eventuell die Region welche Cinque terre genannt wird, mit ihren Oliven und Eichenwäldern wollen wir natürlich auch sehen. Und die Etrusker haben in dieser Region auch so einiges hinterlassen, was man eigentlich gesehen haben sollte. Nicht nur Bauwerke und Kunstgegenstände sondern auch Haustiere. Die die weißen Chianina Rinder lassen sich genealogisch bis auf die Rinder eben dieser Etrusker zurückführen. Was an diesen Kühen so interessant ist? Sie sind genau so wie unsere eigenen Tiere - ursprünglich und echt, voller Kraft und Adel.
Wenn die Zeit reicht, wollen wir uns schön langsam die Küste von Genua nach Süden entlang arbeiten, als Ziel ist der Vesuv gedacht. Neben den berühmten Ausgrabungen lockt uns die Aussicht einer Besteigung dieses Vulkans. Alpinistisch wohl nicht wirklich eine Herausforderung, aber der Erlebniswert wird gewaltig sein. Da wir diese Reise mit dem Wohnwagen unternehmen, sind uns ja keine Grenzen gesetzt. Solange der Urlaub reicht werden wir reisen.
ps.: Zu den Chianina : Der Stier DONETTO aus Arezzo hält den Weltrekord in der Disziplin ”Lebendgewicht bei Rindern” mit stattlichen 1740 Kilogramm.
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