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Bau des Schildkrötenhauses
 

Und hier kann man in einigen Momentaufnahmen sehen, wie unser Schildkrötenhaus gewachsen ist. Nicht zu sehen ist, was es an Planung und körperlicher Arbeit für uns bedeutet hat. Und ebenfalls nicht zu sehen ist, was uns von Freunden und Verwandten dabei geholfen wurde. Auf diesem Weg sei unseren Helfern noch einmal gedankt!

 

So sah es aus, nachdem die massive Fundamentplatte fertig war und das Betonieren der tragenden Wände begann. Wegen der schmalen Einfahrt mussten wir das Baumaterial händisch heran transportieren und den Schotter anhängerweise herein führen. Dafür konnten wir direkt vor Ort mischen - sparten da wieder Wege.

 

Die Dachkonstruktion aus 25 Zentimeter breiten Pfosten ruht auf hölzernen Auflagen und ist mit dem Beton verschraubt. Darüber hinaus sind die Isolationsträger mit den Sparren verschraubt, dadurch entsteht ein geschlossener Käfig aus Staffeln, steif aber elastisch - hurricansicher!

 

Hier kann man schon die Isolation aus Mineralwolle und die Dampfsperre aus Kunststofffolie sehen. Getragen wird das ganze von einem doppelten Rost aus Staffeln mit einem Querschnitt von 5x8 Zentimetern. Darauf kommt noch eine Verschalung aus zölligen Brettern.

 

Die Wände sind da schon mit Brettern verkleidet, aber der Fußboden ist in seiner Konstruktion noch zu erkennen. Auf dem Betonboden ( Fundament ) sind Kanthölzer niedergeschraubt, welche den eigentlichen Bretterboden tragen. Hier kommt keine Dämmung zum Einsatz, der Hohlraum selber dient, da es da ja nicht zieht, als Isolierung. Das Fenster im Hintergrund wird in weiterer Folge zu einer Türe ausgebrochen.

 

Der Boden und die Wände sind fertig, die Leuchtstoffbalken montiert und im Hintergrund sieht man schon die ersten paar hundert Kilo Sand. Insgesamt wurden von uns dreitausend Kilo Schotter als Bodengrund eingebracht, drei Anhänger voll.

 

So ging das Ganze dann im September 2005 in Betrieb:

Entlang der Rückwand bauten wir noch einen “Tisch”, auf dem die kleinen Schildkrötenbabys wohnen. Ersten ist es weiter oben wärmer und zieht noch weniger und zweitens wollen wir uns nach all den Bauarbeiten nicht mehr bücken. Auf dem oberen Bild sieht man im Hintergrund die Türe welche in die “Hundeküche” führt, auf den vorhergehenden Bildern ist das noch als Fenster zu sehen. Das zweite Bild ist eine Aufnahme in die andere Richtung, gesehen von der Wand zur “Hundeküche” aus. Im Weiteren haben wir die Gestaltung noch ein wenig verbessert, die Quecksilberdampfstrahler haben neue Fassungen mit schönen Schirmen, das weiße Badebecken (rutschig) wurde gegen eine Keramikschale getauscht und.........

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............................................................................................. so sieht das schon ganz nett aus? Schon, ja natürlich, aber noch immer bestehen Wände und Decke aus rohen Brettern und richtige Fenster sind auch noch keine montiert. Das wird jetzt anders!

 

Die Schildis sind jetzt in dem Garten, die Agave steht im Hof und alles an Einrichtung ist ausgeräumt. Der Schotter musste sowieso getauscht werden. Die Lampen wurden wieder abmontiert, eine neue Dampfsperre ist zu montieren und schöne Spanplatten an die Decke und Wände zu schrauben. Klingt ganz einfach - ist aber eine Knochenarbeit!

 

Der milde Herbst hat bei dieser Arbeit den Termindruck auch gemildert, rechtzeitig ist alles fertig geworden. Und der Unterschied zu dem vorangehenden Bild ist ja augenscheinlich. Sand und Blumen, Elektrik und Vogelregal, alles neu und PICOBELLO ! Auch die Agave ist wieder da. In die andere Richtung ist es eben so ansehnlich geworden, ein neues Gitter in der Türe, eine ordentliche Verkleidung des Schaltkastens und Eckleisten an allen Ecken ( ist das nicht sehr schönes Deutsch aber richtiges ). Und statt des etwas flatterigen Plastiks sind ordentliche, robuste Plexiglasscheiben eingesetzt. Wohl wird das Schildihaus nie fertig sein, aber mit dieser Baustufe haben wir uns dem Ideal schon sehr angenähert. Und haben wir doch per Bescheid der BH Gänserndorf /Amtstierarzt schon vor dem finalen Umbau mitgeteilt bekommen, dass bei uns gesunden und schönen „Tieren alle Annehmlichkeiten“ geboten werden, erreicht durch Fachwissen da „es sich bei dem Antragsteller um einen vorzüglichen Experten handelt“ und dieses Projekt „als Musterbeispiel professionell und vorzeigbar“ verwirklicht wurde.

Jetzt ist es aber bald an der Zeit, von unserem Schildihaus als dem Sporen-& Pantherhaus zu sprechen, denn ein Köhler-& Manouriahaus ist schon in Planung! Denn zu Weihnachten 2006 ist ein wunderschöner, “gelber” Köhlerbock mit nach und nach vier Weibchen, wenig später noch zwei kleine Amerikaner und im Herbst 2007 ein kleiner “roter” Bock mit zwei Weibchen bei uns eingezogen, die müssen ja auch irgendwo eine Unterkunft haben, und die sieht etwas anders aus als bei den eher “trockenen” Sporen und Panthern. Denn die Köhler wollen einen tiefen Bodengrund und feuchtes Klima, und viel Wärme - wenig Nachtabsenkung, deshalb werden die einen riesigen “Tisch” im neuen Haus beziehen! Und den unteren Bereich werden die Inder bewohnen, feucht aber nicht ganz so warm. Diese Pläne auszuführen wird noch ein wenig dauern, aber die Pläne sind fertig und der Aushub ist auch schon recht weit gediehen. ( Weiter als auf dieser Skizze zu erkennen ist! ) Wenn es so weit ist, werden wir das schon ordentlich vermelden.

Der Zubau wird plangemäß im Herbst 2010 bezugsfertig fertig werden, denn unser Tierbestand nimmt zu und zu und zu und zu und zu und zu...... Wir brauchen einfach mehr Platz für unsere Tiere und bis der SCHILDIZOO Realität ist, wird es noch dauern.