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Treffen mit AISHA's Halbbruder FARID 

Im Frühjahr hatten Freunde von uns in Mistelbach zu tun. Diese günstige Gelegenheit wollten wir alle natürlich nutzen, um  unseren Hunden ein wenig Gelegenheit zu geben gemeinsam zu toben und zu spielen. Zum besseren Verständnis sei angemerkt, dass die beiden neben einem wirklich sehr agilen, mittelgroßen Mischling namens BART auch einen schon recht erwachsenen ZO-Rüden namens FARID Barsuk mitbringen. Dieser FARID ist ein Sohn von BAJA Chanum Barsuk und BARTANG Alu Crimea, also ein echter Halbbruder von unserer AISHA und noch ein bisschen mehr. Denn BAJA’s Mutter, seine Großmutter, OALA Ruzova Cesta ist eine ferne Tante unserer AUDREY. Also da kommt einmal die Verwandtschaft zu Besuch, und da es von Obersiebenbrunn ja nicht so weit bis nach Mistelbach ist, stand einem gemeinsam verbrachten Nachmittag mit Hunden absolut nichts im Weg.

Ziemlich genau zur Mittagszeit begannen wir dann unseren kleinen Spaziergang mit dem hastigen gemeinsamen Verzehr einer eher kleinen Pizzaschnitte auf dem Parkplatz. Danach ging es von dort dann in die Botanik. Es ist ja gar nicht so einfach, einen auch nur halbwegs geeigneten Auslauf für insgesamt mehr als drei Zentner Lebendgewicht an Hund zu finden. Aber entlang der Zaya kann man ohne Asphalt wenigstens ein kleines Stück gemeinsam gehen und die Hunde miteinander spielen lassen. Unsere AUDREY gab sich anfangs wie gewohnt reserviert, aber im Laufe des weiteren Nachmittags wurde ihr Verhalten doch deutlich freundlicher. Und so frech AISHA sein kann, zuerst versuchte sie das kleine und schüchterne Hundemädchen zu spielen. Aber schon bald zeigte sie ihm und allen anderen, dass sie es auch anders kann, und der arme FARID geriet durch die wilden Spielattacken seiner kleinen Halbschwester ziemlich unter Druck. DOLLY und besonders SARAH machen in solchen Situationen ohnehin kaum Probleme, ihr Verhalten fremden Hunden gegenüber ist neutral bis freundlich, nur DOLLY ist manchmal ein wenig eifersüchtig. Und NAZIM war von der tollen Gelegenheit neue Freunde zu finden und mit diesen ordentlich zu spielen begeistert. Wirklich vom aller ersten Moment an herrschte zwischen den drei Rüden bestes Einvernehmen und auch der manchmal ein wenig provokante BART machte überhaupt keine Probleme. Gemeinsam  tobten sie alle an und teilweise auch in der Zaya, trotz des ein wenig wechselhaften Wetters ein unglaublicher Spaß für alle Beteiligten. Wir Menschen hatten bald nasse Schuhe und schmutzige Hosen aber das Erlebnis unsere Tiere beim Spiel zu beobachten, machte das mehr als wett. Sieben Hunde, davon vier ZO, alle gesund und stark und voller Eleganz und Kraft - und voller Gatsch. Das wirklich Begeisternde daran war, dass diese mächtigen Tiere so unglaublich gut und völlig unbeschwert miteinander ohne Anlaufschwierigkeiten auskommen. Da gibt es einfach keinerlei Bösartigkeit oder echte Aggression, welche diese für uns engagierte Hundebesitzer so wunderbaren Momente trüben könnte. Natürlich wollten die Hündinnen nicht ständig am Popo beschnüffelt werden, natürlich musste AUDREY die Burschen immer wieder zurechtweisen. Aber das Knurren der Ablehnung ist niemals böse gemeint, und wenn AUDREY nach FARID schnappt, beißt sie mit voller Absicht gute zehn Zentimeter an ihm vorbei, und FARID weis das auch. Nach mehr als zwei Stunden hatten wir vier schwachen Menschen wirklich genug, wir waren nass und schmutzig, wie es nur Hundebesitzer sein können. Die sieben Hunde noch lange nicht. Aber trotzdem setzten wir uns durch und unsere kleinen Lieblinge in die Autos um im Restaurant einen kleinen Nachmittagskaffe zu konsumieren. Da steht doch vor dem Restaurant eine Tafel mit einem Hundeverbot und einem Strolchibild. Und am Steher dieser Tafel ist so ein eingeringelter Haken befestigt, zum Anhängen der Vierbeiner. Glaubt denn da wirklich irgend jemand ernsthaft, dieses filigrane Gebilde könnte unserer vereinigten Meute wirklich standhalten? Unser Kaffetrinken dauerte dann auch fast eine ganze Stunde, weil wir uns dabei natürlich jede Menge von Hundebildern ansehen mussten und unendlich viele wichtige Dinge zu bereden waren. Unaufhaltsam vergeht die Zeit, viel zu früh galt es Abschied zu nehmen. Denn für den Weg von Mistelbach bis nach Hause brauchen unsere Freunde trotz Autobahn doch immerhin drei bis vier Stunden. Zum netten und leider auch endgültigen Abschluss dieses so gelungenen Nachmittages fand sich noch ein netter Mensch bereit, zu unserer Erinnerung ein Gruppenfoto von uns allen gemeinsam zu machen. Sollte er sich irgendwann einmal, vielleicht nur durch einen Zufall, auf diese Seite verirren und ihm dann das Motiv diese Bildes bekannt vorkommen, sei ihm auf diesem Weg noch einmal mitgeteilt -

Danke schön und gut gemacht!

Während des Kaffetrinkens entstand wieder einmal der Ansatz zu einem Plan für die nähere Zukunft. Das Riesengebirge ( Krkonose ), wo die Quelle der Elbe ( Labe ) auf 1509 Höhenmetern liegt, zu durchwandern ist vorerst noch eine Idee, aber bald wird unter den Plänen etwas darüber zu finden sein - glaube ich zumindestens