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Etwas verspätet, nämlich erst am 24. und nicht am 6. Januar 2004 hielten wir die Geburtstagsfeier ab. Bis auf AMBRA waren alle da, die kleine AUDREY und AKGUS mussten etwas früher gehen und ANDROMEDA kam ein wenig später, trotzdem war es ein schönes Ereignis. Mit ein wenig Vorsicht ließen wir die Geschwister Kontakt aufnehmen, einige hatten einander seit ihrem Besitzerwechsel nie wieder gesehen. Aber die in weiser Voraussicht aufgesetzten Beißkörbe waren völlig unnötig, ein wenig Gemurkse und Geschubse war alles. Mit AUDREY im Hintergrund ist keiner der Kleinen auf dumme Gedanken gekommen, selbst nach fast einem Jahr wurden die Jungen von ihrer Mutter völlig dominiert. Um ein
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wenig Platz zu schaffen, machten wir uns daran, ein wenig spazieren zu gehen, und da war die Atmosphäre schon völlig entspa nnt. AISHA hatte ja mit allen ihren Geschwistern immer wieder Kontakt und das half bei der Kommunikation sehr. Die beiden jungen Rüden AKGUS und NAZIM sahen einander das erste Mal und waren sofort die besten Freunden. Verblüffend war für mich, wie groß NAZIM selbst neben dem mächtigen AKGUS schon ausgesehen hat. AISHA mit deutlich über 70 cm Schulterhöhe wirkt neben den beiden wie ein Hunderl. Und dann galt es zu toben und zu spielen, die alten Beziehungen aufzufrischen und einander durch den Dreck zu jagen. Je tiefer um so besser, und das es vom Wetter her eher herbstlich wirkte sahen unsere Tierchen recht bald nach Tarnlook aus. Die schwarze Erde des Marchfeldes hat eine ganz bewundernswerte Konsistent, sie klebt wirklich kiloweise in und auf jedem Hundefell. Die dunklen Flecken auf AKGUS sind schlicht und einfach Dreck, in Wirklichkeit ist er weiß mit großen beigen Abzeichen. Und wie kommt der Dreck auf den Hund? Da hat zum Beispiel GIANNA, die Sarplaninac-Hündin feste mitgeholfen, diese kompakte Schicht herzustellen. Sie ist die meiste Zeit mit AKGUS zusammen, die beiden kennen einander seit frühester Kindheit und haben ein gutes Verhältnis zu einander. Die bösen Gesichter sind ein wichtiger Teil des Spieles, ohne gräuliches Zähnefletschen und raubtierhaftes Knurren können ZO anscheinend nicht spielen. Und nichts ist vor ihrer Spielwut sicher, kaum zeigt der ein Spielgefährte die er sten Anzeichen von Ermüdung, ist sofort ein neues Spiel mit einem oder mehreren anderen Partnern im Beginnen. Der arme Markus hatte es wirklich nicht leicht, nicht nur dass er seinen BOBBY ein wenig beaufsichtigen musste, hatte er die Aufgabe des Fotografierens übernommen. So kam es dann, das hin und wieder jemand drei oder vier Leinen in der Hand hatte. Manchmal war ich das und konnte damit gerade noch umgehen, aber hin und wieder erwisc hte es Susanne, die wiegt zwar weniger als jeder einzelne der Hunde, konnte erstaunlicherweise auch gerade noch damit umgehen. ich glaube fast, die ZO berechnen den Zug an der Leine unter Rücksichtnahme auf den jeweiligen Hundeführer. Nach gut drei Stunden waren wir Menschen ordentlich eingedreckt, von den Hunden will ich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr sprechen. Wir packten uns und unsere Tierchen schön langsam Richtung Auto, um uns im Café von Alex ( das ist der mit ANDROMEDA ) zusammen zu setzen. Glücklicherweise ist dort der Boden gefliest, so dass es möglich war, den von unseren schon fast trockenen Hündchen abgelagerten Dreck leicht aufzuwaschen. Wie man sieht, war zu diesem Zeitpunkt das Ausrasten schon fast wichtiger als das Spielen. Dadurch erhielten wir Hundebesitzer die Gelegenheit uns so halbwegs ungestört unterhalten zu können. Aber nach rund eineinhalb Stunden war die Brut schon wieder munter und forderte ihre Zuwendungen. Fünf Minuten Fußweg entfernt befindet sich ein umfriedeter Hundeauslaufplatz, welchen wir in Beschlag nahmen. Zu diesem Zeitpunkt war es schon recht dämmerig, einfach zu finster für Fotos. Man möge es mir deshalb bitte undokumentiert glauben, wir benötigten den gesamten Platz für uns. Gegen 20:00 beendeten wir dann diesen Tag müde und verschmutzt, durchgefroren und erschöpft - aber vollkommen glücklich und zufrieden! |